Was Sie wissen sollten!

Schweizer Strafverfahren: Hier erhalten Sie erste Informationen über Rechte und Pflichten von Personen, die am Strafverfahren beteiligt sind.

  • Privatklägerschaft: Rechte und Pflichten

    Die Privatklägerschaft muss ausdrücklich erklärt werden, Art. 118 StPO. Ein Privatkläger hat Parteirechte kann also z.B. an Einvernahmen teilnehmen sowie Fragen und Anträge stellen. Ein grosser Vorteil: Der Privatkläger kann im Strafprozess Forderungen aus Schadensersatz und Genugtuung (adhäsionsweise) geltend machen, Art. 122 StPO.

  • Das Strafbefehlsverfahren

    Das Strafbefehlsverfahren (Art. 352 ff. StPO) ist das mit Abstand wichtigste Verfahren im Schweizer Strafrecht. Es kommt bei mehr als 90% der Verfahren zur Anwendung, die nicht eingestellt werden. Beim Strafbefehlsverfahren wird der Täter ohne Anklageerhebung und ohne Gerichtverfahren mit dem sog. Strafbefehl bestraft.

  • Das Adhäsionsverfahren

    Beim sog. Adhäsionsverfahren können innerhalb des Strafverfahrens zivilrechtliche Ansprüche - z.B. aus Schadensersatz oder Genugtuung - geltend gemacht werden, Art. 122 StPO. Die geschädigte Person muss sich als Privatkläger am Strafverfahren beteiligen.

  • Die Auskunftsperson

    Als Auskunftsperson (Art. 178 ff. StPO) wird einvernommen, wer ohne selbst beschuldigt zu sein als Täter oder Teilnehmer nicht ausgeschlossen werden kann. Auskunftspersonen (nicht aber Privatkläger) sind nicht zur Aussage verpflichtet, Art. 180 StPO.

  • Der Zeuge

    Zeuge (Art. 162 ff. StPO) ist eine an der Begehung einer Straftat nicht beteiligte Person, die der Aufklärung dienende Aussagen machen kann und nicht Auskunftsperson ist. Zeugen müssen wahrheitsgemäss Aussagen, wenn sie kein Zeugnisverweigerungsrecht gemäss Art. 168 ff. StPO haben.

  • Die geschädigte Person

    Als geschädigte Person (Art. 115 StPO) gilt die Person, die durch die Straftat in ihren Rechten unmittelbar verletzt worden ist. Die zur Stellung eines Strafantrags berechtigte Person gilt in jedem Fall als geschädigte Person.

  • Das Opfer

    Als Opfer (Art. 116 StPO) gilt die geschädigte Person, die durch die Straftat in ihrer körperlichen, sexuellen oder psychischen Integrität unmittelbar beeinträchtigt worden ist. Dem Opfer stehen besondere Rechte zu, Art. 117 StPO.

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